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Tour nach Pullmann City
Big Bike Weltrekord der Harzbike Schmiede Zilly |
Bilder: HaRü, Text: HaRü
Serie 1
Am Sonntagmorgen, den 9. September, startete der Motorradstammtisch mit sieben Bikern trotz schlechtem Wetter nach Hasselfelde. Die Bikeschmiede Zilly wollte den Big Bike Weltrekord aufstellen der ins Guinessbuch kommen sollte. Wir waren also gespannt, welche Kreation diesmal zusammen geschraubt wurde.

Serie2
In Pullmann City angekommen, hatte der Wettergott an diesem Wochenende endlich ein Einsehen und es hörte auf zu regnen. Also gingen wir Richtung Kassenhaus. Dann schauten wir nicht schlecht daher, 12,- Euro Eintritt pro Person war schon ein Wort. Also zahlen und durch. Zuerst schauten wir uns in der Westernstadt um und besuchten das kleine Museum, wo einige Kuriositäten ausgestellt waren. Im Freien hatte die Bikeschmiede Zilly einige Motorräder ausgestellt, unter anderem auch „Big Mama“, das letzte Big Bike mit einem Tatramotor.

Serie3
Um 13.30 Uhr startete dann eine Bikeshow der ungewöhnlichen Art. Zuerst bewiesen die Jungs von Zilly, dass sie auch Motorradfahren können mit einer kleinen Stunteinlage. Ein altes Motorradgespann aus Eisennacherproduktion (die Harley des Ostens) wurde mit mehreren Beifahrer gekonnt auf zwei Rädern bewegt. Danach wollte man eine alte selbstfahrende Diesel-Säge zum Laufen bringen, die aber alle Versuche anzuspringen vereitelte.

Serie4
Big Mama mit dem Tatramotor sprang dann aber an und man zeigte, dass ein solches Ungetüm tatsächlich aus eigener Kraft fahren kann. Allerdings dürfte der TÜV mit einer Zulassung hier einige Bauchschmerzen haben. Nach einer Stunde kam dann der große Auftritt des Super Bikes. Die Jungs haben sich für die Präsentation wirklich viel einfallen lassen. Mit einem Minigespann zog man das über 5 Tonnen schwere Ungetüm mit viel Rauch und Fackelbegleitung auf den Platz.

Serie5
Nach der Enthüllung sah man ein überdimensionales Gespann, das von einem Panzermotor aus einem russischen T55 angetrieben wurde. Der Motor soll eine Leistung von 1000 PS haben. Die wilde Konstruktion sprang tatsächlich an und wurde über den Platz gefahren. Die Jungs aus Zilly hatten es also tatsächlich geschafft, das größte fahrende Bike aus Schrottteilen zu bauen. Nach einstimmiger Meinung hatte sich der Besuch gelohnt.
Infos unter http://www.harzer-bike-schmiede.de
Auf der Rücktour kehrten wir bei Sonnenschein dann noch in Sophienhof ein.

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