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> Tour in den Bayrischerwald <

Lohberg 2008 

Fotos:  Peter Bahr, Bernd Bartels, Christine Heise, Manfred Jünemann, HaRü Tourbericht:  HaRü

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Am Samstag, dem 17.5.2008 war es endlich nach langer Vorplanung soweit!

16 Biker fuhren diesmal mit 11 Motorrädern in Richtung Bayrischer Wald. Pünktlich zur Abfahrt um 8. 00 Uhr fing es leider an zu regnen. Also rein in die Regenkombi und los. Gott sei Dank hörte es bei Erfurt wieder auf zu regnen und wir konnten die restliche Anfahrt im Trockenen bewältigen.  Auf den letzten 100 km schien dann tatsächlich noch die Sonne und der Tag endete mit einem Abschluss im Biergarten unseres Hotels Zur Linde in Lohberg. Hier zeigte sich das erste Mal, dass wir mit unserer Wahl der Unterkunft goldrichtig lagen. Die Zimmer waren gut eingerichtet, der Speiseraum freundlich, das Essen lecker und es gab einen kostenlosen Blick auf den Großen Arber.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Leider meinte es Petrus am Sonntag nicht gut mit uns und bescherte uns einen Tag Auszeit. Es regnete den ganzen Tag in Strömen. Kurzerhand beschlossen wir, eine Dorfrunde mit geliehenen Regenschirmen zu machen und landeten in einer Kneipe mit Kegelbahn. Wer nun glaubt eine Kegelbahn zu kennen, wurde hier durch eine Kombination aus Bowling und Kegeln überrascht. Mit der Beschaffenheit der Bahn war es auch nicht zum Besten bestellt, sie war etwas uneben. Nichts desto trotz machte die Veranstaltung mächtig Spaß, da auch schwächere Kegler plötzlich eine Chance hatten. Die Kugel rollte öfter nach eigenen Regeln, was aber eine besondere Gaudi beim Paschkegeln war.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Am Montag beruhigte sich dann das Wetter und wir konnten zu unserer ersten Ausfahrt starten!? Alle abfahrtbereit, aber … Überraschung! Wer hatte einen Plattfuß? Natürlich der Tourguide! Mit Hilfe unseres Wirtes und einiger Telefonate konnte dann kurzfristig ein neuer Hinterreifen besorgt werden. Natürlich wurde diese Panne zum allgemeinen Vergnügen aller Biker - nach dem Motto: Nun wollen wir doch mal sehen, was der Reparatursatz von BMW taugt und ob HaRü den Reifen tatsächlich wieder dicht bekommt. Erkenntnis: Der Reparatursatz funktionierte und Walters Kompressor pumpte ordentlich Luft in den platten Reifen. Nach einer halben Stunde konnte die Tour dann endlich Richtung Reifenhändler starten. An diesem Tag führte uns die weitere Runde noch über Waldmünchen nach Rötz wo eine Mittagspause eingelegt wurde. Nach dem Mittag wollten wir uns das Oberpfälzer Heimatmuseum in der Nähe von Rötz anschauen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Leider war montags geschlossen und wir konnten nur die Außenanlagen besichtigen. Ulrike wurde abtrünnig und probierte doch glatt ein fremdes blaues Bike aus, entschied sich dann aber doch, ihre Harley weiterzufahren. Die Runde führte weiter mit einem großen Bogen über Roding nach Cham. Hier wurde in der "Wasserwirtschaft" eine ordentliche Kaffeepause eingelegt bei schönstem Sonnenschein. Um nicht mit vollen Magen zu starten, beschlossen wir noch eine Runde zu Fuß durch die Innenstadt zu machen. Ein kunstvoller Springbrunnen und eine wunderschöne Kirche waren den Fußmarsch allemal wert. Zurück in unserem Quartier wurde Walter mit einem besonderen T-Shirt für seine Verdienste rund um den Stammtisch von Ulrike und Harald ausgezeichnet, welches sie aus ihrem USA-Urlaub extra mitgebracht hatten.

Walter wurde offiziell ernannt zum FBI-Agent: Female Body Inspector! Also Frauen, aufgepasst!!! Jetzt hat Walter die Lizenz!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Am Dienstag führte uns unsere Route über Regen nach Schönberg. Leider machte der Ort an diesem Tag seinem Namen keine Ehre und es fing während unserer Kaffeepause mal wieder an zu regnen. Also alle in die Regenkombi (das hatten wir ja schon ausführlich in den letzten Tagen geübt) und zurück nach Zwiesel. In Zwiesel entschlossen wir uns trotz leichtem Regen zu einem Zwischenstopp und einer kleinen Stadtrunde. Da Regenkombis meist keine Kapuzen haben und Regenschirme nicht zur Standardausstattung eines Bikers gehören, wurden kurzerhand Hüte in schwarz- rot- gelb aus einem Andenkenladen gekauft. Wer dachte in so einer Situation schon an Fußball?!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Jetzt mit ausreichender Kopfbedeckung ging es ins Waldmuseum, welches die Geschichte des Bayrischen Waldes mit seiner Umgebung sehr interessant darstellte. Natürlich durfte nach der ganzen Weiterbildung eine zünftige Mittagspause auch nicht fehlen. Gestärkt ging es dann weiter nach Bodenmais, wo unsere weiblichen Teilnehmer auf Ihre Kosten kamen. Wir besuchten die Joska-Glasmanufaktur. Auf einem riesigen Gelände wurde Glaskunst ausgestellt. Alle Sorten von Gläsern, Skulpturen und Kitsch(?) wurde ausgestellt und konnten gekauft werden. Verschiedene Fertigungsverfahren, wie Glas schleifen, Skulpturen herstellen, Gläser blasen wurden live gezeigt. Gott sei Dank haben Motorräder nur eine begrenzte Mitnahmemöglichkeit, was sonst bei einigen Bikern(innen?!) zu erhöhtem Kaufrausch geführt hätte. Somit wurde der Geldbeutel geschont und es blieb beim bewundern. Nach gut 2 Stunden fuhren wir (trocken!) zurück nach Lohberg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Am Mittwoch ging es dann in Richtung Nordwesten, da der Wetterbericht für Süden (laut Herrn Kachelmann) nur unerfreuliche Regengüsse (Unwetter!) androhte. Also ging es nach Furth im Wald und Waldmünchen, wo wir dann über die Grenze nach Tschechien fuhren. Mutig wie wir waren, bogen wir von der 189 bei Cerma Reka wieder in Richtung Südost ab und landeten im allertiefsten Tschechien. Die Straßen glichen teilweise Feldwegen mit extremen Schlaglöchern. Die Höchstgeschwindigkeit lag teilweise unter 20 km/h, da die Straßen zusätzlich durch Forstarbeiten stark verschmutzt waren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die wenigen Dörfer durch die wir kamen, machten einen ärmlichen Eindruck. Nach einer Strecke von ca. 25 km, für die wir ca. 1 Stunde brauchten, immer mit der Angst im Nacken den nächsten Plattfuß zu bekommen, fuhren wir bei Furth im Wald wieder über die Grenze. Auf dem Rückweg machten wir noch einen Abstecher in die Wallfahrtskirche "Maria Geburt" in Neukirchen b. heiligen Blut. Leider war das gesamte Kirchenschiff eingerüstet und es gab nicht viel zu sehen.

In Lohberg angekommen, mussten die Bikes dann erst einmal vom tschechischen Schlamm befreit werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Wettergott hatte am Donnerstag endlich ein Einsehen mit uns. Der Wetterbericht versprach gelegentlichen Aufheiterungen ohne Regen.

Auf Grunde dieser Prognose entschlossen wir uns zu einer großen Tour Richtung Regensburg. Den ersten Zwangsstopp mussten wir in Falkenstein Markt einlegen. Wegen eines Fronleichnam-Umzuges wurde kurzerhand die örtliche Durchgangsstraße gesperrt. Nachdem wir endlich weiter fahren konnten, machten wir noch einen Abstecher auf die im Ort liegende Burg Falkenstein und wurden mit einer besonders schönen Aussicht belohnt. Auf der Burgterrasse gönnten wir uns noch einen Kaffee, bevor uns der Weg über Nebenstrecken nach Donaustauf auf die berühmte Walhalla führte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Dort macht sich ein Hauch von Akropolis breit mit Blick auf das Donautal.

Nach einem ausgiebigen Rundgang fuhren wir weiter in die Innenstadt von Regensburg. Der Domvorplatz lud zur Mittagspause ein. Anschließend wagten wir einen vorsichtigen Blick in den Regensburger Dom, was an diesem Feiertag gar nicht so einfach war und hatten Glück. Den Gottesdienst begleiteten an diesem Tag die Regensburger Domspatzen. In dieser Klangkulisse war das ein beeindruckendes Erlebnis. Der Rückweg führte uns entlang der Donau bis Bogen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Von dort ging es nach St. Engelmar, wo wir unserer Rennfahrerlegende Walter Röhrl an der örtlichen Tankstelle begegneten.  Wir waren völlig verdutzt und natürlich hatte niemand einen Fotoapparat schussbereit. Von der örtlichen Wirtin der Eisdiele, in der wir noch eine Rast einlegten, erfuhren wir, dass Walter Röhrl in St. Engelmar ein Haus besitzt und dort häufiger zu sehen ist. Nach den interessanten Ausführungen fuhren wir über wunderschöne kurvige fast leere Bergstrassen zurück nach Lohberg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Am Freitag hielt das Wetter und wir fuhren bei Sonnenschein wieder in Richtung Süden. Diesmal führte unsere Runde über Bayrisch Eisenstein, Bodenmais, Regen, Deggendorf nach Egg ins gleichnamige Schloss. Nach einer ausführlichen Besichtigung mit Führung zog es uns in das Schlossrestaurant zu einer ausgiebigen Mittagspause. Die weitere Tour ging über Viechtach nach Kötzting. Hier wurde ein Stadtbummel gemacht und natürlich durfte auch heute die schon obligatorische Kaffeepause und (ganz wichtig!) der Kuchen nicht fehlen. Da es noch früh am Nachmittag war, wurde noch ein Versuch gewagt und ein zweiter Abstecher nach Tschechien eingelegt. Bei Furth ging es über die Grenze und diesmal blieben wir auf der 190 bis Vseruby um dann wieder Richtung Eschlkam über die Grenze zu fahren. Diese Strecke war schon besser! Zurück in Lohberg stand noch ein kurzer Abstecher Richtung Arber auf dem Programm, um den Fahrplan der Bergbahn zu studieren. Auf dem Rückweg machten wir an der Hindenburgkanzel noch einen kurzen Halt und genossen die Aussicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Samstag bescherte uns das schönste Wetter der ganzen Woche. Somit war klar, dass unser erstes Ziel auf den "Großen Arber" ging. Mit der Gondel fuhren wir auf den Berg und genossen den herrlichen Ausblick. Nach einer Hütteneinkehr nahmen wir wieder die Kabinenbahn zurück zur Talstation. Kurz entschlossen ging es in Richtung Passau. In Fürstenstein wurde ein kurzer Stopp am Kloster eingelegt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Hier war eine besondere Gartenmöbelausstellung zu bewundern. In Passau stand ein Innenstadtbummel auf dem Plan. Bei sommerlichen 30 °C war es schon fast zu warm. Eine zünftige Mittagspause nahe am Dom mit anschließendem Besuch desselben rundete den Ausflug  ab. Die Rücktour führte über Röhrnbach, Schönberg, Rinchnach, Zwiesel zurück nach Lohberg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Am Sonntag stand die Abreise auf dem Plan und wir verabschiedeten uns bei schönstem Sonnenschein bei unserer Gastfamilie Kollmer, bei der wir uns gut aufgehoben fühlten und die wir mit gutem Gewissen weiter empfehlen können. Es war eine schöne und erlebnisreiche Woche.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Wer nach unserem Bericht nun auch den Bayrischenwald erkunden möchte, dem können wir mit der Hotel-Pension „Zur Linde“ ein sehr gute und günstige Unterkunft empfehlen.

 

Internet: http://www.hotelpension-zur-linde.de

 

Auf unserer Seite Tourenvorschläge stellen wir unsere Touren als GPS-Datei zur Verfügung.