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Sauerlandtour vom 3. bis 5. Oktober 2008
Bericht: HaRü Fotos: Bernd Bartels, HaRü
Die Vorplanung zur Sauerlandtour gestaltete sich dieses Mal ein wenig schwierig, da wir unsere konkrete Planung erst recht spät in Angriff nahmen. Nachdem endlich klar war, wer mitfahren wollte, trafen wir uns wie gewohnt, um gemeinsam ein passendes Quartier zu suchen und möglichst gleich zu buchen. Aber anscheinend hatten außer uns auch andere Biker die gleiche Idee: ein verlängertes Wochenende über den 3. Oktober buchen! Wir telefonierten über 3 Stunden einschlägige Bikerunterkünfte ab und suchten parallel im Internet nach Adressen. Kurz bevor wir aufgeben wollten, fanden wir dann doch noch eine Pension für unser Vorhaben. Um ein Fazit unserer Sauerlandtour vorweg zu nehmen - das Sauerland zieht doch erheblich mehr Gäste an, als wir erwartet hatten. Nach unserer Wahrnehmung war jede Unterkunft gut ausgebucht. Wer also in der nächsten Saison eine Tour plant, sollte sich unbedingt frühzeitig um eine Bleibe bemühen.
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Anreisetag, Freitag, den 3. Oktober:
Die Vorhersage des Wetterberichtes für das Wochenende: bewölkt, Auflockerungen, häufig Regen und Sturmböen! Super, tolles Timing, das war der Gedanke von uns noch am Donnerstag.
Da die Tour schon länger geplant war und die Unterkunft, wie oben schon berichtet, auch für das Wochenende schwer zu bekommen war, hieß es: Augen zu, Regenzeug eingepackt und durch.
Mit sieben wetterfesten Bikern ging es dann am Freitagmorgen bei trockenem Wetter zur letzten großen Tour in dieser Saison in Richtung Sauerland.
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Die Anreise führte durch bekannte Teile des Eichsfeldes und über Eschwege in Richtung Süden. Der erste Stopp wurde in Rothenburg an der Fulda eingelegt. Mitten in der Altstadt (die man befahren darf) fanden wir ein kleines Bistro, in dem wir uns nach einem kurzen Bummel durch die Innenstadt mit einem heißen Kaffee wärmten. Über kleine Straßen ging es weiter in Richtung Bad Homburg, wo ein Halt auf der über dem Ort thronenden Hohenburg eingelegt wurde. Zwischenzeitlich wurde das Wetter immer besser und die Sonne zeigte sich öfters. Von der Hohenburg hatten wir einen sehr schönen Rundblick und eine Einkehrmöglichkeit bestand dort auch.
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Nach einer ausgiebigen Pause fuhren wir weiter über Fritzlar mit seiner schönen Altstadt vorbei an Bad Wildungen nach Frankenberg/ Eder. Hier suchten wir im Ortszentrum ein gemütliches Café auf. Während wir uns den Kuchen schmecken ließen, spielte der Wettergott mal wieder verrückt und es gab einen Hagelschauer vom Feinsten. Nach einer knappen Stunde hatte sich das Unwetter in Richtung Osten verzogen, so dass wir weiterhin trocken die letzten Kilometer unter die Räder nehmen konnten. Unser Ziel war die Pension Schnorbus in Hallenberg- Liesen.
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Samstag, den 4. Oktober
Der Tag begann bewölkt und regnerisch. Um 8.30 Uhr trafen wir uns zum Frühstück und erinnerten uns an den ersten Tag im Bayrischen Wald: Dauerregen! Zum Ende des Frühstücks verzog sich der Regen aber und diverse Bikergruppen fuhren bereits an unserer Pension vorbei. Somit war klar, wir fahren auch los. Für diesen Tag war eine große Seen- Rundtour geplant. Vom Ausgangsort Liesen fuhren wir über kleine Straßen zum Diemelsee, weiter über Brilon nach Ohlsberg. Im Ortsteil Bigge konnten wir noch rechtzeitig vor dem nächsten Regenschauer einen Kaffeestopp bei netten Bäckerinnen (die extra für uns Ihren Laden länger geöffnet ließen) einlegen. Trocken ging es weiter in Richtung Warstein. Am Wochenende sind Besuche in der Brauerei leider nicht möglich. Gruppen, die vorhaben die Brauerei zu besichtigen, sollten sich deshalb vorher nach möglichen Terminen informieren.
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Vorbei an der Warsteiner Bilsteinhöhle ging es in Richtung Möhnesee. Hier erwischte uns nun doch der erste Regenschauer. Also anhalten und schnell in die Regenkombi. Nachdem alle wieder einsatzbereit waren, ging es wieder los, vorbei an der Schlossruine Arnsberg und weiter zum Sorpsee. Zwischenzeitlich hatte der Wettergott auch ein Einsehen mit uns und es klarte auf, sogar die Sonne kam wieder hervor. Weiter führte unsere Tour am Kloster Brunnen vorbei in Richtung Biggesee. Auf der Burg Schnellenberg bei Attendorn, wo auch die bekannte Attahöhle liegt, wurde der nächste Stopp eingelegt. Die Burg ist sehr gut erhalten. Hier gibt es ein Hotel und ein Burgrestaurant, von dem wir natürlich ausgiebig Gebrauch für eine Kaffeepause gemacht haben. Da es mittlerweile schon fast 17.00 Uhr war, beschlossen wir, da noch ca. 80 km zu fahren waren, direkt zur Pension zurück zu kehren.
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Über Schmallenberg und den Hochebenen vorbei am Kahlen Asten ging es über fast leere Straßen zurück nach Hallenberg-Liesen. Unser Fazit des Tages: Trotz Wetterkapriolen war es ein interessanter Tag. Wir hatten häufig den Eindruck, im Schwarzwald oder im Bayrischen Wald unterwegs zu sein. Auch die Höhenlage unterschied sich nur unwesentlich. Der Kahle Asten ist immerhin auch 841 Meter hoch. Kurz und knapp, wir alle waren begeistert und werden sicher noch einmal ins Sauerland fahren.
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Rückreisetag, Sonntag, den 5.10.08
Die Wettervorhersage für unseren Rückreisetag: bewölkt und häufig Regen. Innerlich waren wir schon auf Dauerregen vorbereitet. Nach anfänglichem Nieselregen klarte der Himmel dann doch noch auf und die Straßen trockneten allmählich ab. Als erstes Etappenziel stand die Edertalsperre auf dem Routenplan. Ab Nieder- Werbe führt eine gut ausgebaute Straße mit vielen tollen Kurven direkt am Ufer des Stausees entlang. Auf Grund der Wetterprognosen waren nur wenig Verkehrsteilnehmer unterwegs und wir konnten die Strecke genießen. An der Sperrmauer legten wir noch eine ausgiebigen Besichtigungs- und Kaffeepause ein. Über den Rest der Rückfahrt an diesem Tag gibt es leider nicht mehr viel zu berichten, da es ab Warburg regnete und wir uns weitere Zwischenstopps sparten. In Uslar machten wir noch einen Halt beim Imbiss Bikers Point. Hamburger und Kaffee wechselte die Ladentheke und gut gestärkt für den Rest des Weges ging es auf die letzten Kilometer zurück nach Wulften, wo die Tour ihr Ende fand.
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