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Sicherheitstraining 2009

 

 

Bilder: HaRü;

Text: Bernd Bartels

 

In diesem Jahr waren wir schlauer!!!

Da im letzten Jahr das Fahrsicherheitstraining für unsere Stammtischmitglieder buchstäblich ins Wasser gefallen war, sollte die Planung für 2009 einen Ausweichtermin beinhalten. So wurden der 18. und 25.04.2009 als Trainingstage bestimmt. Und siehe da, gleich am ersten angesetzten Samstag sollte es klappen. Wenn auch das Wetter nicht mit üppigen Sonnenstrahlen protzte, so war es doch nach anfänglichen kleinen Regentropfen recht angenehm.

 

Serie 1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf dem großen geteerten Parkplatz der Exide, der uns dankenswerter Weise auf Anfragen von mir zur Verfügung gestellt wurde, errichtete der harte Kern ein großes Bierzelt mit Bierzeltgarnituren zum Sitzen von Wolfgang. Brigitta und HaRü brachten Ihren Wohnwagen mit, so das Kühlschrank, Kaffeemaschine und das sonst so benötigte Equipment für die Verpflegung der Meute zur Verfügung stand. Für das leibliche Wohl hatten wir Drei dann auch reichlich eingekauft.

 

Serie 2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Um 9:00 Uhr nahm die Veranstaltung, nachdem HaRü die Anwesenden und unseren Trainer Holger begrüßt hatte, ihren Lauf.

Holger begann mit dem etwas faderen Teil des Tages, dem sogenannten gesprochenen Teil. Da wurde jede(r) Teilnehmer(in) befragt, welche unliebsamen Erfahrungen in der Vergangenheit gemacht und wie bewältigt wurden. Diese Begebenheiten wertete Holger für uns aus und nahm sie zum Anlass sein Training darauf gezielt auszurichten.

 

Serie 3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dann ging es endlich los mit den praktischen Übungen.

Zuerst fuhren wir Holger hinterher und führten die Übungen aus, die uns vorgemacht wurden. Das war unter Anderem,  das Fahren im Stehen, sitzend mit ausgestrecktem linken Arm und das dann auch stehend fahren. Die Steigerung war, den linken sowie den rechten Unterschenkel nacheinander auf die Sitzbank legend zu fahren, usw. All das lockerte uns ganz schön auf. Ein, mit Pilonen aufgestellter Parkur forderte uns auf, die Geschicklichkeit des Umfahrens dieser Gegenstände und das Langsamfahrvermögen zu testen und zu üben.

 

Serie 4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Holger ließ uns diese Übungen allein weiter fahren und holte uns einzeln aus der Gruppe, um uns in ein abgestecktes Quadrat einfahren, darin zu wenden und wieder ausfahren zu lassen. Danach wurden wir aufgefordert mit unserem Moped einen Kreis mal rechts, mal links herum, mit der von Ihm gewünschten Geschwindigkeit so eng wie möglich zu fahren.

Zwischendurch gab es immer wieder Erläuterungen, Hilfestellungen und Ratschläge zu den von uns durchgeführten Aktionen.

 

Serie 5

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es wurde die Vollbremsung des Motorrades aus verschiedenen Geschwindigkeiten geübt. Das Notanfahren nach einer Vollbremsung falls ein Auffahrer bemerkt wird, sowie das Bremsen und Ausweichen infolge eines plötzlich auftretenden Hindernisses, ohne und mit Voranmeldung zu welcher Seite ausgewichen werden muß. Und immer wieder Parkurfahren mit den unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden

 

Serie 6

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu alle dem und das gehört nun mal zu einer solchen Veranstaltung, durften wir nicht vergessen, unseren arg geforderten Körper mit Nahrung und Flüssigkeit wieder auf Leistungsvermögen zu bringen. Dazu hatten wir in der dazwischen liegenden Mittagspause reichlich Zeit. Da wurde dann über das vollbrachte (oder auch nicht gleich geschaffte) ausgiebig gefachsimpelt. Holger stand uns dabei immer helfend zur Seite.

 

Serie 7

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alles in Allem kann man sagen, eine klasse Veranstaltung, in der etliches gelernt und aufgefrischt werden konnte, was eigentlich immer wieder geübt und beherzigt werden sollte.

Zudem hatten wir in Holger einen Trainer, dem man nachsagen muß, sein Handwerk nicht nur bestens zu verstehen, sondern seine Erfahrungen auch mit viel Geduld und Freude an uns weiterzugeben.

 

Serie 8

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihm gebührt auf diesem Wege unser Lob und Dank.

Als Schlusswort sei gesagt, achtet ständig auf die anderen Verkehrsteilnehmer, fahrt vorausschauend und rechnet immer mit deren Unachtsamkeit, überschätzt niemals das eigene Können und fahrt nur so schnell wie Euer Schutzengel fliegen kann. Nur so ist sichergestellt, daß Ihr von jeder Tour schadlos und unversehrt zurückkehrt.

 

Es verbleibt mit den besten Wünschen für die weitere tolle Motorradsaison 2009,

 

Euer Mitstammtischler Bernd.

 

Serie 9

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Serie 10